Peter Henisch

Ort: Wagner'sche Buchhandlung

Moderation: Gabriele Wild

Peter Henisch: Siebeneinhalb Leben. Roman. Deuticke 2018

Peter Henisch präsentiert in der Wagner´schen Buchhandlung seinen aktuellen Roman Siebeneinhalb Leben (Deuticke), eine politische und geistreiche Auseinandersetzung mit der Gegenwart, in der sich Peter Henisch einmal mehr als ganz großen Erzähler präsentiert.

Der Autor Paul Spielmann, der auf einer Bank im Park sitzt und schreibt, ist irritiert. Wer ist der Mensch, der plötzlich auftaucht und ihm zu nahe rückt? Bildet sich der doch tatsächlich ein, dass es in Spielmanns Roman „Steins Paranoia“ um ihn geht. Er heißt Max Stein, wie der Protagonist, und anscheinend gibt es auch Parallelen zwischen seiner Geschichte und der im Roman. Am nächsten Tag setzt sich Spielmann auf eine andere Bank, wird den Quälgeist aber nicht los. Als er beschließt, ab sofort zu Hause zu arbeiten, beginnt Stein, Spielmanns Entführung vorzubereiten. Spielerisch wechselt Peter Henisch die Ebenen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Leben und Literatur, wie das nur ein ganz großer Erzähler kann.

In Kooperation mit der Wagner‘schen Buchhandlung

Henisch, Peter

1943 in Wien geboren, studierte Ger­man­is­tik, Philoso­phie, Geschichte und Psy­cholo­gie. Er ist Mit­be­grün­der der Zeitschrift Wespennest, seit 1971 arbeit­et er als freier Schrift­steller und lebt in Wien. Veröf­fentlichun­gen (Auswahl): Die kleine Fig­ur meines Vaters (1975, Fis­ch­er), Pepi Pro­has­ka Prophet (1986), Steins Para­noia (1988), Mor­risons Ver­steck (1991), Vom Wun­sch, Indi­an­er zu wer­den (1994), Schwarz­er Peter (2000). Die schwan­gere Madon­na (2005, alle: Res­i­denz), Eine sehr kleine Frau (2007), Der verir­rte Mes­sias (2009). Mor­timer & Miss Mol­ly (2013), Such­bild mit Katze (2016) und zulet­zt Siebenein­halb Leben (2018 alle: Deuticke).

www.peter-henisch.at/